Niedersachsen ist Agrarland Nummer eins.

Unsere Landwirte arbeiten in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite sehen große Teile der Bevölkerung offensichtlich lediglich die Erzeugung von Lebensmitteln, während auf der anderen
Seite der Gebrauch von Ressourcen steht, die wir für die Sicherung unserer Lebensgrundlage Tatsächlich umfasst die landwirtschaftliche Leistung mehr: die Sicherung der Artenvielfalt, Klima-, Boden-, Natur- und Umweltschutz, die Erzeugung regenerativer Energien und nicht zuletzt die Gastlichkeit.

Die Landwirte und ihre Familien sind durch die lebhaften gesellschaftlichen Diskussionen der vergangenen Jahre über ihre Arbeit massiv verunsichert. Darüber hinaus haben Niedrigpreisphasen.
auf den Märkten und der Wettbewerbsdruck im Lebensmitteleinzelhandel in wirtschaftlicher Hinsicht tiefe Spuren hinterlassen. Veränderungen des Rechts- und Ordnungsrahmens haben sich auf das Investitionsklima und die Zuversicht der landwirtschaftlichen Betriebe ausgewirkt.

Verlässlichkeit herstellen:

Jeder Landwirt, jeder zukünftige Hofnachfolger soll wieder mit Vertrauen in die Landesregierung und ihre ordnungsrechtlichen Vorgaben Zukunftsinvestitionen auf den Weg bringen können. Jeder neuen Gesetzesinitiative und Regelung soll zunächst eine Folgenabschätzung für die wirtschaftliche Praxis vorangehen. Die dazu befähigten Einrichtungen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Wirtschaftskammern werden wir stärken.

Die einzelbetriebliche Förderung soll wieder auf den Stand von vor 2013 angehoben, vorgenommene Kürzungen zurückgenommen werden.

Herdenschutzmaßnahmen zum Schutz gegen Wolfsrisse müssen praxistauglich weiterentwickelt werden, Förderobergrenzen und -inhalte aufgehoben bzw. ergänzt und die Regeln zur Beweislast vereinfacht. Wo Maßnahmen zum Herdenschutz nicht ausreichen, werden wir ein Bestandsmanagement für Wölfe schaffen.

Dafür setze ich mich ein!